Zonta Oldenburg
Verleihung des Preises „Zonta-Frau des Jahres 2017“

Zum achten Mal hat der Oldenburger Zonta-Club den Preis „Zonta-Frau des Jahres“ vergeben. Geehrt wurde in diesem Jahr die Geschäftsführerin des sozialwirtschaftlichen Unternehmens „Baumhaus e.V.“ Bettina Unruh, die ihren Preis am 1. November im Wilhelm 13 vor mehr als 80 geladenen Gästen in Empfang nahm. Alljährlich zeichnet der Serviceclub eine Oldenburgerin aus, die sich in besonderer Weise für gesellschaftliche und soziale Belange einsetzt oder sich in ihrer beruflichen Profession bemerkenswert behauptet hat.

„Wir wollen mit unserem Preis öffentlich auf Frauen in unserer Region aufmerksam machen, die sich engagieren und sich als Frau durchsetzen, etwas zu bewegen. Unser Preis ist ein öffentliches, dickes Lob! Bettina Unruh hat Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit in Oldenburg wirklich verdient“, erläutert Club-Präsidentin Swantje Fisser-Beilfuß die Wahl.

In ihrer Laudatio würdigte Apl. Prof. Dr. Heike Fleßner, Mitbegründerin der Gender-Studiengänge an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Bettina Unruh als „Powerfrau der Sozial-und Inklusionspädagogik“. Als Ideengeberin und Motor habe sie dafür gesorgt, dass in sehr kurzer Zeit auf dem ehemaligen Bahlsen-Gelände eine „beispielgebende Praxis inklusiven Lebens“ entstehen konnte. Mit ihrem pädagogisch-therapeutischen Wissen und ökonomischer Weitsicht habe sie ein einzigartiges Konzept geschaffen, welches für gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion und Förderung von Bildungspotentialen steht.

Mit dem Festvortrag „Starke Frauen im Nordwesten“ spannte Prof. Dr. Antje Sander, Museumsleitung und Geschäftsführung des Schlossmuseums Jever, abschließend einen Bogen über 500 Jahre Gestaltungswillen von elf Frauenschicksalen aus der Region.

Da alle Gäste Eintritt zahlen mussten, wurde mit der Preisverleihung übrigens gleich wieder etwas Gutes getan: Der Reinerlös der Veranstaltung geht an die Oldenburger Fachberatungsstelle Wildwasser e.V.

 
5. Zonta-Rallye zugunsten von Wildwasser

Zum 5. Mal starteten die Frauen des Zonta Club Oldenburg mit Gästen ihre jährliche Auto-Rallye. Mit viel Freude und Engagement hatte das Organisationsteam für dieses Jahr eine Hafentour zusammengestellt.

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Gestartet wurde nach einem Kaffee und Frühstücksimbiss im Schwan am Oldenburger Hafen. Mit dem Zahlen des Startgeldes bekam jedes Team ein Tour Equipment u. A. mit „Überlebensinhalt“ zum Stillen von eventuell aufkommenden Grundbedürfnissen.

Die Rallye, organisiert in Form einer Schnitzeljagd, führte die Teilnehmer durch die Wesermarsch über Elsfleth, Brake und Ovelgönne nach Varel an den Hafen. Hier traf man sich zum ersten großen Stopp im Bistro an der Schleuse. Der Zwischenimbiss lud zum Ausruhen und ersten Erfahrungsaustausch ein. Weiter ging es über Wilhelmshavens Marinemuseum, den Jade Port und Carolinensiel. Während der Rallye mussten die Teams Aufgaben lösen und auch mit Fotos beweisen, dass sie die Tour nach den Anweisungen abgefahren waren. Navis und Smartphones waren dabei keine Hilfen.

Am Abend traf man sich im Hafenhaus in Oldenburg zum gemütlichen Ausklang des Tages und der Ehrung der Siegerteams. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es wieder ein ereignisreicher Tag mit sehr viel Spaß und neuen Erkenntnissen war. Das Organisationsteam freut sich auf das nächste Jahr, denn Ideen für weitere Touren sind schon in den Köpfen.

Der Erlös der Rallye wird wieder an Wildwasser, Anlauf- und Beratungsstelle gegen Missbrauch an Mädchen gespendet.

 

 

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