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„Great Girls Meet Great Women“: Zonta Clubs fördern junge Frauen

Intensiver Austausch beim Treffen in Oldenburg

Unter dem Motto „Great Girls Meet Great Women“ trafen sich die Präsidentinnen der norddeutschen Zonta Clubs am Samstag, den 29. April 2017, anlässlich des Zonta Area-Treffens in Oldenburg mit den Preisträgerinnen des"Young Women in Public Affairs Awards“, die in den vergangenen Jahren durch die Clubs diese Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten haben.

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Die norddeutschen Zontapräsidentinnen mit den jungen Preisträgerinnen und Swantje Fisser-Beilfuss, Präsidentin des Zonta Clubs Oldenburg (1.R., 4.v.r.) und Griet de Prycker (Zonta-Distrikt-Governor, (1.R. 5.v.l. ) sowie Area-Direktorin Dr. Juliane Rumpf (1.R. 4.v.l. ) und Carola Schäfer, Beauftragte der Area für den "Young Women in Public Affairs"-Award (links daneben).

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Verleihung "Zontafrau des Jahres" an Elke Haase

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Zonta-Präsidentin Swantje Fisser-Beilfuß überreicht Elke Haase den Ehrenpreis "Zontafrau des Jahres 2016"

 In einer kleinen Feierstunde im Piano Rosenkranz am Freitag, den 28. Oktober 2016, vergab der Zonta Club Oldenburg seinen regionalen Wanderpreis „Zonta-Frau des Jahres“ in diesem Jahr an Elke Haase, Geschäftsführerin der Firma Piccoplant aus Oldenburg. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Gunilla Budde, Professorin für  Deutsche und Europäische Geschichte an der Universität Oldenburg.


Das 1986 von Elke Haase gegründete Forschungslabor hat sich in ein weltweit agierendes Unternehmen entwickelt, das heute rund 70 Mitarbeiter beschäftigt. Mit großer Begeisterung für Innovation, Durchsetzungsvermögen und Beharrlichkeit baute sie ihr Unternehmen auf. Elke Haase hat sich international als Pflanzen- und Fliederexpertin einen Namen gemacht. Gleichzeitig ist ihr Unternehmen ein Vorbild für Inklusion.


„Dienst am Menschen als Vorbild ist meiner Meinung nach extrem wichtig, um auch tatsächliche Gleichberechtigung zu erhalten,“ sagte die Preisträgerin anlässlich der Verleihung des Ehrenpreises. „Eine reine gesetzliche Verankerung reicht da nicht aus. Zumal es aktuell wieder verstärkt gilt, im Land existierende entgegengesetzte Ströme zu bekämpfen. Frauen wie meine Vorgängerinnen in dem Preis sind solche Vorbilder. Und ich freue mich sehr, dass ich, als erste Unternehmerin, nun ebenfalls von den Zonta-Frauen anerkannt worden bin. Das spornt mich absolut an. Danke!“


Der Wanderpreis „Zontafrau des Jahres“ wurde in diesem Jahr zum achten Mal vergeben. Damit wird das besondere Engagement von Frauen aus Oldenburg und Umgebung geehrt, wenn es in besonderem Maße den Zielen der Zonta-Organisation entspricht. Eine speziell durch die Schweizer Künstlerin Natalie Schnider-Lang geschaffene Skulptur steht für die für ein Jahr vergebene Auszeichnung.

Weitere Infos:
http://www.piccoplant.de/

BisherigePreisträgerinnen:
2015 Juditta Hellbusch, Geschäftsführerin des Caritasverband Oldenburg-Ammerland e.V.
2014 Brunhilde Becker, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg
2013 Buschka Niebuhr, Mitbegründerin des Oldenburger Frauenhauses
2012 Petra Klein, Leiterin der Außenstelle Oldenburg und Mitglied des Bundesvorstandes des Weißen Rings
2011 Julika Vosgerau, Initiatorin des Projektdes MICK „Mädchen kicken mit“.
2010 Susan Ahmadgoli, ehrenamtliche „Integrationslotsin“
2009 Marion Herold Weinel, Leiterin des Projekts „Patchwork“ des Oldenburger Vereins AQUI:SE

Zonta International ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Vorrang hat das Ziel, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern. Bindend ist dabei der Grundsatz, dass Zonta International überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral ist. Ein wesentlicher Aspekt von Zonta International ist außerdem die Pflege von Freundschaft, Toleranz und gegenseitiger Hilfe. Dafür steht das Motto „Zonta ist Begegnung – weltweit“. Den Zonta Club Oldenburg gibt es inzwischen seit über zehn Jahren.

 

 
One Billion Rising - Oldenburg erhebt sich

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14. Februar 2016: Der Zonta Club Oldenburg war bei "One Billion Rising" dabei!

Am Valentinstag fand die weltweite Aktion "One Billion Rising" (Eine  Milliarde erhebt sich) statt, und Oldenburger Frauen (und Männer) tanzten mit: gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für die Wertschätzung, Selbstbestimmung, Respekt und Gerechtigkeit.

 
Geschehnisse in Köln in der Silvesternacht

Wir sind schockiert über die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten.

Wir schließen uns den Aussagen des Deutschen Frauenrates an, der dazu in einer Pressemeldung vom 6.1.16 schrieb:

Sexualisierte Gewalt ist kein „Kollateralschaden“ 

Der Deutsche Frauenrat ist schockiert über die organisierte Gewalt von Männern an Frauen, die sich in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten im öffentlichen Raum und unter den Augen der Polizei Bahn brach.

Dazu die stellvertretende Vorsitzende und Expertin für das Thema Gewalt an Frauen, Mona Küppers: „Wir fordern, dass nach den Tätern mit Hochdruck gefahndet wird und sie mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden. Die Behörden, insbesondere die Polizei, sind dafür verantwortlich, Übergriffe auf Frauen im öffentlichen Raum zu verhindern und sie entsprechend zu schützen. Sexualisierte Gewalt ist kein ‚Kollateralschaden’ etwa von Straßenraub, Frauen sind kein Freiwild – und die Kölner Domplatte ist kein Kairoer Tahrir-Platz.“

Die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, Hannelore Buls, fordert zudem: „Die Politik muss eindeutig Stellung beziehen, dass das Handlungserfordernis auf der Seite der Männer als Täter liegt, die unsere Gesetze einzuhalten haben. Das Grundgesetz garantiert für Frauen und Männer den Schutz ihrer Würde und körperlichen Unversehrtheit. Verhaltensmaßregeln für Frauen lenken die Verantwortung von den Tätern auf die Opfer, sie sind, wenn nicht zynisch gemeint zumindest äußerst unbedacht und völlig kontraproduktiv.“ 

 

Die ganze Meldung findet sich auf der Seite des Deutschen Frauenrates hier: http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/sexualisierte-gewalt-ist-kein-kollateralschaden.html.

 
Die Tour–de–Ruhr 2015

Kunst, Kultur, Gemeinschaft und ein bisschen Netzwerken - das war das Ziel unserer Clubreise 2015. Mit dem Namen "Tour de Ruhr"  stand unser Ziel fest. Am Ende war es ein großartiges Erlebnis mit sehr viel Spaß!„Sekt?“, „Mini-Frikadellen – vegetarisch oder klassisch?“, „Käsehäppchen?“, „Brot?“, „Schokolade?“ – unser Busmenu ließ keine Wünsche offen, und es dauerte nach unser fast pünktlichen Abfahrt am Freitagmorgen und einer ersten Notpause bei den Dammer Bergen noch eine Weile, bis kurz einmal Ruhe eintrat.small-IMG 1486

Vor Erreichen unseres ersten Zieles, dem Unesco-Welterbe Zollverein in Essen, wurden wir von Hildegard Buck-Toye über die wichtigsten Eckdaten zur Zeche umfassend informiert: hier wurde nichts dem Zufall überlassen, die Organisation war von Hildegard mit Liebe ins Detail durchgeplant, kleine zeitliche Verschiebungen („wo ist eigentlich…?!“) mit Gelassenheit übergangen, notwendige Shopping-Zeiten wohlwollend berücksichtigt. Und das Wetter? Wenn Engel reisen, lacht der Himmel!small-IMG 1497
Beeindruckt von der herb-maroden Schönheit des Zechen-Geländes, der „postindustriellen Spontanvegetation“, die widersprüchlich zu der nüchtern-metallenen Architektur die ehemals harten Arbeitsbedingungen in lebendigem Grün überwucherte, wurden wir von unserem Busfahrer mit frisch aufgebrühtem Kaffee zurückerwartet, und weiter ging es zum Check-In in den Essener Hof.

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